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Hörakustikerin wertet am Bildschirm eine Hörmessung aus

Tinnitus

Es ist nie ganz still. Und niemand sonst hört es.

Ein Ohrgeräusch zermürbt, weil man ihm nicht ausweichen kann. Wir messen, wie laut und wie hoch Ihr Tinnitus ist – und finden heraus, was ihn in den Hintergrund treten lässt.

15 Fachgeschäfte in der Region · Hörtest kostenlos · persönlich beraten

Der Zusammenhang

Sehr oft steckt ein Hörverlust dahinter

Wenn das Ohr bestimmte Tonhöhen nicht mehr liefert, sucht das Gehirn nach dem fehlenden Signal – und erzeugt es notfalls selbst. Genau das nehmen viele Menschen als Pfeifen oder Rauschen wahr.

Deshalb beginnt jede Tinnitus-Beratung bei uns mit einem vollständigen Hörtest. Erst wenn wir wissen, was Ihr Ohr noch hört, lässt sich sagen, was hilft.

Unser Vorgehen

In drei Schritten zur Entlastung

01

Messen

Hörtest plus Bestimmung von Tonhöhe und Lautstärke Ihres Ohrgeräusches. Sie sehen Ihr Ergebnis schwarz auf weiß.

02

Einordnen

Wir besprechen, was das Ergebnis bedeutet, wann der HNO-Arzt dran ist und was Sie selbst tun können.

03

Versorgen

Wenn sinnvoll: Hörgeräte, bei Bedarf mit Rauschgenerator. Sie probieren in Ruhe aus, ob es Ihnen guttut.

Kundin sitzt im Beratungsraum und hört einem Hörakustiker zu

Was Sie selbst tun können

Vier Dinge, die vielen sofort helfen

  • Stille vermeiden. In völliger Ruhe wirkt jedes Ohrgeräusch lauter. Leise Hintergrundgeräusche helfen.
  • Lärm meiden. Sehr laute Umgebungen können den Tinnitus verstärken – hier hilft Gehörschutz.
  • Stress reduzieren. Anspannung und Ohrgeräusch verstärken sich gegenseitig.
  • Nicht abwarten. Je früher Sie Gehör und Tinnitus messen lassen, desto mehr Möglichkeiten gibt es.

Fragen zu Tinnitus

Ehrliche Antworten, keine Versprechen

Was ist Tinnitus überhaupt?

Tinnitus ist ein Geräusch, das Sie hören, ohne dass es eine äußere Schallquelle gibt – ein Pfeifen, Rauschen, Brummen oder Zischen. Er ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Sehr oft steht dahinter ein Hörverlust, den man selbst noch gar nicht bemerkt hat.

Geht Tinnitus wieder weg?

Häufig ja, gerade in den ersten Wochen. Bleibt er länger als drei Monate, spricht man von chronischem Tinnitus. Auch dann lässt sich viel tun: Viele Betroffene nehmen ihn nach einer guten Versorgung kaum noch wahr.

Können Hörgeräte gegen Tinnitus helfen?

Sehr oft. Wenn das Gehör wieder Umgebungsgeräusche liefert, tritt das Ohrgeräusch in den Hintergrund. Viele Hörgeräte bieten zusätzlich einen sanften Rauschgenerator, der gezielt ablenkt.

Was mache ich zuerst?

Bei plötzlichem Tinnitus, besonders mit Hörsturz oder Schwindel, gehen Sie bitte zeitnah zum HNO-Arzt. Danach messen wir bei Ihnen Gehör und Ohrgeräusch und ordnen ein, was hilft.

Was kostet die Tinnitus-Beratung bei Ihnen?

Messung und Beratung sind bei uns kostenlos. Erst wenn eine Versorgung sinnvoll ist, sprechen wir über Kosten – und meist beteiligt sich die Krankenkasse.

Sie müssen sich nicht daran gewöhnen.

Lassen Sie Gehör und Ohrgeräusch kostenlos messen. Danach wissen Sie, woran Sie sind.